LAG Region Carnica-Klagenfurt-Umland
Gemeinsam Zukunft gestalten
Regionale Zusammenarbeit in der Region Carnica-Klagenfurt-Umland

Mit der Gründung der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) LAG Carnica-Klagenfurt-Umland im Jahr 2023 haben sich 16 Gemeinden und die Stadt Klagenfurt zu einem starken Netzwerk zusammengeschlossen, um ihre Region gemeinsam weiterzuentwickeln und Fördermittel – insbesondere aus dem EU-Programm LEADER – in die Region zu holen. Auch die Gemeinde Krumpendorf am Wörthersee ist Teil dieses Zusammenschlusses.
Im Jahr 2026 startete im Rahmen dieser Zusammenarbeit der sogenannte Integrierte Regionalentwicklungsprozess (IREP). Ziel ist es, gemeinsam ein Zukunftsbild für die Region bis 2030 und darüber hinaus zu entwickeln zu Themen wie Wirtschaft und Innovation, Wohnen und Raumplanung, Bildung und Soziales, Mobilität sowie Umwelt, Klima und Energie.
Der Gedanke dahinter ist einfach: Die Lebensrealität der Menschen endet nicht an Gemeindegrenzen. Viele wohnen in einer Gemeinde, arbeiten in einer anderen und nutzen Freizeit-, Bildungs- oder Gesundheitsangebote in der gesamten Region. Genau deshalb braucht es abgestimmte Lösungen und Strategien.
Zusammenarbeit bringt viele Vorteile
Mehr Reichweite, mehr Sichtbarkeit und auch mehr Gehör gegenüber Förderstellen, politischen Entscheidungsträgern und Partnerorganisationen. Besonders wertvoll ist dabei, dass durch LEADER auch Projekte umgesetzt werden können, die für einzelne Gemeinden oder Organisationen alleine oft finanziell oder organisatorisch nur schwer realisierbar wären. So entstehen durch Kooperation, Fördermittel und regionale Vernetzung konkrete Projekte mit nachhaltigem Mehrwert für die gesamte Region.
Was bedeutet das für Krumpendorf?
Viele notwendige Investitionen und Projekte – von Infrastruktur über Beschaffung bis hin zum Fuhrpark – wird eine kleine Gemeinde wie Krumpendorf künftig nicht mehr alleine stemmen können. Zusammenschlüsse wie die LAG oder das LEADER-Programm eröffnen dabei neue Perspektiven und Chancen. Davon profitieren nicht nur die Gemeinden selbst, sondern auch Vereine, Unternehmen und Privatpersonen, die dadurch Unterstützung erhalten, um eigene Ideen umzusetzen und weiterzuentwickeln. Denn es wird weiterhin wichtig sein, dass sich künftig möglichst viele Menschen aktiv einbringen und ihr Umfeld mitgestalten.














